DAS LICHTLEXIKON.
Wissen in Stichworten.

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AUSSTRAHLWINKEL

Als Ausstrahlwinkel bezeichnet man den Winkel des Lichtbündels einer Leuchte, der zwischen den Punkten einer Lichtverteilungskurve gemessen wird, bei denen die Lichtstärke auf die Hälfte des in der Ausstrahlungsrichtung gemessenen Wertes absinkt.

BELEUCHTUNGSSTÄRKE

Die Beleuchtungsstärke (Kurzzeichen: E) gibt in der Maßeinheit Lux (lx) den Lichtstrom (gemessen in Lumen: lm) an, der von einer Lichtquelle auf eine bestimmte Fläche trifft: Sie beträgt ein Lux, wenn der Lichtstrom von einem Lumen einen Quadratmeter Fläche gleichmäßig ausleuchtet.

FALSCHFARBENDARSTELLUNG

Die Falschfarbendarstellung in einer Lichtberechnung wird angewendet, um die verschiedenen Beleuchtungsstärken auf den jeweiligen Möbeln und Flächen zu verdeutlichen. Durch die Darstellung der Szene mit plakativen Farben erkennt man differenziert die feinen Nuancen der Beleuchtung auf Mobiliar, Waren sowie Warenträger und Wänden.

FARBTEMPERATUR

Die Farbtemperatur einer Lichtquelle ist die Temperatur, die ein schwarzer Körper haben

müsste, damit dessen Licht denselben Farbeindruck erweckt wie die tatsächliche Lichtquelle.Die Farbtemperatur wird in der Einheit Kelvin (K) angegeben. Hierbei unterscheidet man zwischen warmweiß (ww, <3300 K), neutralweiß (nw, 3300–5000 K) und tageslichtweiß

(tw, >5000 K).

FARBWIEDERGABE

Die Farbwiedergabeeigenschaften einer Lampe werden durch den allgemeinen Ra-Wert

beschrieben. Hierbei wird die Farbwiedergabe des Leuchtmittels verglichen mit dem

Farbeindruck, der durch die Beleuchtung mit einer Glühlampe derselben Farbtemperatur

erzeugt wird. Dabei kann man davon ausgehen, dass bei Lampen mit einem Ra > 90

eine optimale Farbwiedergabe gegeben ist.

LEBENSDAUER, MITTLERE

Die mittlere Lebensdauer gibt an, nach welchem Zeitraum die Hälfte der Lampen einer Beleuchtungsanlage ausgefallen sind. Nach Ablauf der mittleren Lebensdauer wären also

50 % der Lampen ausgefallen.

LED

Eine licht-emittierende Diode (LED) ist ein Halbleiterbauelement, das inkohärentes Licht in einem engen Spektralbereich emittiert, wenn es in Vorwärtsrichtung elektrisch betrieben wird.

LEISTUNGSAUFNAHME

Die Leistungsaufnahme beschreibt in der Lichttechnik die von einem Vorschaltgerät oder

einer Lampe aufgenommene elektrische Leistung in der Einheit Watt (W).

LEUCHTDICHTE

Mit der Leuchtdichte (L) wird der von einer beleuchteten oder leuchtenden Fläche ausgehende

Helligkeitseindruck beschrieben. Die Leuchtdichte wird in Candela pro Quadratmeter

(cd/m2) angegeben.

LICHTAUSBEUTE

Mit der Lichtausbeute wird der Wirkungsgrad einer Lampe beschrieben. Die Angabe erfolgt im Verhältnis von Lumen/Watt. Je höher dieses Verhältnis ist, desto besser wird die eingebrachte Energie in Licht umgesetzt.

LICHTSTÄRKE

Die Lichtstärke (l) ist das Maß für den pro Raumwinkel abgegebenen Lichtstrom einer Lichtquelle. Sie wird in Candela (cd) gemessen.

LICHTSTROM

Der Lichtstrom ist die gesamte Lichtleistung einer Lichtquelle. Durch ihn wird die von der

Lichtquelle in alle Richtungen abgestrahlte Leistung beschrieben. Die Messung erfolgt in

Lumen (lm).

LUMEN

Lumen ist die SI-Einheit des Lichtstroms. Ein Lumen ist der Lichtstrom, der innerhalb eines Einheitswinkels von 1 Steradiant von einer punktförmigen Lichtquelle ausgeht, die eine gleichmäßige Lichtstärke von einem Candela besitzt. Ein Steradiant ist der normierte Einheitswinkel in drei Dimensionen.

LUX

Lux ist die SI-Einheit für die Beleuchtungsstärke, das Einheitenzeichen ist „lx“. Ein Lux ist gleich der Lichtstrom von einem Lumen auf einem Quadratmeter Fläche: 1 lx = 1lm / m².

NUTZLEBENSDAUER

Die Nutzlebensdauer ist eine Angabe, welche sich aus den Lampenausfällen und dem Lichtstromrückgang der einzelnen Lampen einer Beleuchtungsanlage zusammensetzt. Die Nutzlebensdauer bezeichnet den Zeitpunkt, an dem die Lichtleistung der Anlage 80 %

beträgt.

REFLEXIONSGRAD

Der Reflexionsgrad gibt an, welcher Prozentanteil des auf eine Fläche fallenden Lichtstroms reflektiert wird. Helle Flächen haben einen hohen Reflexionsgrad, dunkle einen niedrigen.